Rheinland-Pfalz & SaarlandWohnen für Studierende erneut teurer

Die Mieten für Studierende steigen weiter und sind in den Städten ganz unterschiedlich hoch. Saarbrücken gehört zu den Uni-Standorten mit den höchsten Steigerungen.
Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) - Bezahlbare Unterkünfte finden Studierende auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland nur selten. Die Mieten für studentisches Wohnen sind im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Schnitt um 2,6 Prozent gestiegen, wie aus dem Studentenwohnreport 2026 des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Besonders stark verteuerten sich kleine Wohnungen unter 40 Quadratmetern mit einem Plus von 3,5 Prozent.
Die höchsten Zuwächse in den letzten drei Jahren verzeichneten dem Report zufolge die Uni-Städte Saarbrücken und Hamburg mit jeweils 5,8 Prozent.
Mainz auf Platz 15 - Saarbrücken auf Platz 30
Am teuersten ist eine studentische Musterwohnung mit 30 Quadratmetern in München mit rund 880 Euro monatlich. Dahinter folgt Berlin mit 725 Euro. Auf Platz drei liegt Frankfurt, wo die durchschnittliche Studentenbude 721 Euro kostet.
Mainz folgt auf Platz 15 mit 585 Euro pro Monat für eine Musterwohnung. Ein hypothetisches WG-Zimmer mit 20 Quadratmetern kostet im Schnitt 508 Euro. In Trier (Platz 25) sind es 536 Euro für eine Wohnung und 421 Euro für ein WG-Zimmer. Die anderen rheinland-pfälzischen Uni-Städte wurden nicht berücksichtigt.
Sarbrücken liegt auf dem 30. Platz von 38 Städten. Die durchschnittliche Wohnung kostet nach der Erhebung 505 Euro, das WG-Zimmer 455 Euro.
Am günstigsten ist Chemnitz mit rund 280 Euro. Die BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro reicht nur dort aus, um die Miete einer solchen Wohnung vollständig zu decken.