Überschwemmungen und ErdrutscheNepal: Mindestens 34 Menschen sterben durch Monsun

Überschwemmungen und Erdrutsche infolge heftiger Monsunregenfälle haben in Nepal in den vergangenen Tagen mindestens 34 Menschen das Leben gekostet.
Mindestens 15 Menschen seien verletzt worden, elf würden weiter vermisst, sagte eine Sprecherin des nepalesischen Katastrophenschutzes. Hunderte Häuser sowie Ställe und Ackerflächen seien teilweise oder ganz beschädigt worden, hieß es weiter. Insgesamt seien fast 1.200 Familien betroffen.
Noch mehr Todesopfer gab es infolge des Monsuntiefs im benachbarten Indien: Allein im dortigen nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh kamen nach Behördenangaben mehr als 80 Menschen ums Leben.
Im Distrikt Kanchanpur im Westen Nepals wurde eine der größten Hängebrücken des Landes aufgrund von Hochwasser des Mahakali-Flusses beschädigt. Die bei Touristen beliebte Brücke sei nun gesperrt, sagte der Verwaltungschef des Distrikts der Deutschen Presse-Agentur. Es werde aber davon ausgegangen, dass sie repariert werden könne.