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Steigende EnergiekostenImportpreise haben im August höchsten Stand seit Ende 2022 erreicht

30.09.2026, 09:03 Uhr
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(Foto: Sina Schuldt/dpa)

Sprunghaft steigende Energiekosten treiben die deutschen Importpreise massiv in die Höhe.

Sie legten im August um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Dezember 2022. Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem Zuwachs von 8,0 Prozent gerechnet. Im Juli hatte der Zuwachs bei 6,8 Prozent gelegen, im Juni bei 6,1 Prozent. Von Juli auf August zogen die Einfuhrpreise um 1,0 Prozent an.

Besonders stark wirkte sich der Krieg im Nahen Osten weiterhin auf die Energiepreise aus. Gegenüber August 2025 stiegen die Importpreise für elektrischen Strom (63,9 Prozent), Mineralölerzeugnisse (+63,3 Prozent), Erdgas (+41,9 Prozent), Erdöl (+32,0 Prozent) und Steinkohle (+18,3 Prozent) deutlich. Bei den Mineralölerzeugnissen verteuerten sich insbesondere Schmier- und andere Öle (+105,1 Prozent), Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+80,9 Prozent), Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin (+77,7 Prozent) und Motorenbenzin (+52,1 Prozent).

Da die deutsche Wirtschaft viele Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Ausland bezieht, beeinflussen die Einfuhrpreise auch die allgemeine Inflation. Rekordhohe Preise für Diesel und Benzin dürften die deutsche Inflationsrate im September auf den höchsten Stand seit knapp drei Jahren katapultieren. Von Reuters befragte Experten erwarten eine Jahresteuerungsrate von 3,1 Prozent, nach 2,9 Prozent im August.

Quelle: ntv.de, rts

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