Gelder sollen eingefroren werdenEU-Staaten einigen sich auf sanftere Ungarn-SanktionenUngarns Staatschef Orban muss wohl auf EU-Zahlungen in Milliardenhöhe verzichten. Wegen unzureichender Maßnahmen gegen die Korruption im Land, spricht sich eine Mehrheit der Mitgliedstaaten für das Einfrieren von Geldern aus. Ganz so streng, wie von der Kommission gewünscht, fällt die Strafe aber wohl nicht aus. 12.12.2022
Presseschau zur EU-Affäre"Hätte schlimmer nicht kommen können"Das Entsetzen über den Korruptionsskandal im EU-Parlament ist groß. Kommentatoren deutscher Zeitungen sind sich einig: Der Schaden ist immens. Die EU skeptischen Regierungen in Ungarn und Polen witterten nun "Morgenluft". Ein Blatt sieht gar einen "Warnschuss für alle Parlamente".11.12.2022
Orban verliert DruckmittelEU gibt Kiew Milliardenkredit - auch ohne UngarnEigentlich ist eine einstimmige Entscheidung der 27 EU-Staaten nötig. Doch als Budapest ein Milliardenpaket für die Ukraine blockiert, findet die EU einen anderen Weg, um dieses durchzusetzen. 10.12.2022
Nach Panikkäufen an TankstellenUngarn zieht Preisdeckel für Benzin zurückIm vergangenen Jahr beschließt Ungarn einen Preisdeckel auf Kraftfahrstoffe. Die Folge sind geringere Importe und erhebliche Versorgungsengpässe. Nachdem es an Dutzenden Tankstellen zu Panikkäufen kommt, macht die Orban-Regierung einen Rückzieher. 07.12.2022
Um eigene Sanktion zu vereitelnUngarn stellt sich gegen Ukraine-HilfenWegen Korruptionsverdachts droht Ungarn die Sanktionierung bedeutender EU-Gelder. Um den Prozess zu verlängern und die Gunst anderer Mitgliedstaaten für sich zu gewinnen, stimmt das Land nun gegen ukrainische Finanzhilfen. Man dürfe sich davon nicht "erpressen lassen", warnt das EU-Parlament.06.12.2022
EU-Kommission macht ErnstUngarn könnten gut 13 Milliarden Euro durch die Lappen gehenUngarn muss die Aussetzung von EU-Zahlungen in Milliardenhöhe befürchten. Die EU-Kommission empfiehlt, Corona-Hilfen und andere Fördermittel erst dann freizugeben, wenn Ministerpräsident Orban Versprechen zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit komplett umsetzt. Konkret geht es dabei um mehr als 13 Milliarden Euro.30.11.2022
"Nicht erpressen lassen"Barley fordert klare Kante der EU gegen OrbanInnerhalb der EU-Institutionen seien Ungarns Ministerpräsident Orban und seine rechte Fidesz-Partei zu oft in Watte gepackt worden, sagt die Vizepräsidentin des Europaparlaments. Dabei hätten auch deutsche Konservative eine Rolle gespielt, so Barley. Sie plädiert für einen Kurswechsel.26.11.2022
Ungarn im Streit mit der EUWarum Orban Milliardenverluste drohenSeit mehr als zehn Jahren beklagt die Europäische Union massive Rechtsstaats-Verstöße in Ungarn. Jetzt soll Regierungschef Orban dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Ein Überblick über die wichtigsten Streitthemen.24.11.2022
EU-Milliarden auf Eis Brüssel will gegen Ungarn entscheidenUngarn behauptet, die Korruptionsvorwürfe der EU ausgeräumt zu haben. Doch die Prüfer in Brüssel sehen das anders und wollen Milliardenzahlungen an Budapest weiterhin blockieren. Mit Spannung wird erwartet, ob die ultrakonservative Regierung nun ihrerseits Sand ins europäische Getriebe wirft. 23.11.2022
Alte Grenzen, fremde TerritorienOrbans Großungarn-Schal erzürnt die UkraineAm Sonntag besucht Ministerpräsident Viktor Orban mal wieder ein Spiel der ungarischen Nationalmannschaft. Um seinen Hals prangt prominent ein Schal, der zu diplomatischen Verwerfungen mit der Ukraine führt. Denn darauf wird ukrainisches Staatsgebiet Ungarn zugeschlagen.22.11.2022