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Hamburg & Schleswig-HolsteinBetrunkener wehrt sich gegen Festnahme

02.11.2026, 13:57 Uhr
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Ein Betrunkener sorgt am Wochenende in Lübeck für einen Zugausfall und mehrere Verspätungen. Ein Beamter verletzt sich bei dessen Festnahme.

Reinfeld (dpa/lno) - Ein betrunkener Fahrgast hat sich am Bahnhof in Reinfeld gegen seine Festnahme gewehrt und dabei einen Bundespolizisten verletzt. Der Mann schlug nach Angaben der Bundespolizei zunächst einem Zugbegleiter ins Gesicht, als er am Samstag von der Weiterfahrt in einem Regionalexpress von Lübeck nach Hamburg ausgeschlossen wurde. Unmittelbar nach dem Aussteigen begab er sich in einen abfahrbereiten Zug zurück Richtung Lübeck. Alarmierte Bundespolizisten forderten den weiter Alkohol trinkenden 32-Jährigen auf, den Zug zu verlassen.

Beim erneuten Ausstieg warf der Mann plötzlich seine Bierdose weg und versuchte, einen Bundespolizisten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Die Beamten brachten ihn daraufhin unter erheblichem Widerstand zu Boden und fesselten ihn. Dabei verletzte sich ein Bundespolizist an der Hand und war danach nicht mehr dienstfähig. Der 32-Jährige muss sich nun wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen verantworten. Der Einsatz hatte einen Zugausfall und diverse Zugverspätungen zur Folge.

Quelle: dpa

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