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Berlin & BrandenburgFriedensbotschaft von Imam und Rabbiner zum 7. Oktober

05.10.2026, 12:01 Uhr
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Rabbiner, Imam und Bischöfe beten gemeinsam gegen Hass. Am Jahrestag des Massakers der Hamas rufen sie zu einem Zeichen auf.

Berlin (dpa/bb) - Mit einem gemeinsamen Gebet wollen Geistliche verschiedener Religionen der Opfer des Terrorangriffs der islamistischen Hamas auf Israel gedenken und eine Friedensbotschaft senden. Rabbiner Andreas Nachama, Pfarrerin Marion Gardei und Imam Kadir Sanci des interreligiösen Projekts House of One werden am Mittwoch (18.00 Uhr) gemeinsam mit dem evangelischen Bischof Christian Stäblein und dem katholischen Erzbischof Heiner Koch in der Gedächtniskirche in Berlin beten, wie sie mitteilten.

"Unsere Religionen teilen die Botschaft des Friedens und der Nächstenliebe.", erklärte Imam Sanci anlässlich des dritten Jahrestages des Massakers. "Jüdische, muslimische, christliche und andere Menschen müssen sich die Hände reichen, damit das Leid ein Ende findet." Man wolle ein Zeichen des friedlichen Miteinanders senden, ergänzte Rabbiner Nachama. "Diese Spirale der Gewalt muss gestoppt werden."

Die Opfer des Hamas-Überfalls in Israel seien auch eine Mahnung, sich gegen Hass und Feindschaft zu engagieren, betonte Pfarrerin Gardei. "Wir wollen für ein friedliches und freundschaftliches Verhältnis zwischen den Kulturen und Religionen eintreten. Auch in unserer Stadt."

Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer extremistischer Organisationen rund 1.200 Menschen in Israel getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt. Der beispiellose Überfall löste den Gaza-Krieg aus.

Quelle: dpa

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