Andrij Melnyk im "ntv Frühstart""Stehen vor dem Abgrund eines riesigen Krieges in Europa"Der ukrainische Botschafter spricht von einer Kriegserklärung Russlands - an die Ukraine und die gesamte freie Welt. Noch setze man auf Diplomatie, sagt Andrij Melnyk im "ntv Frühstart". Aber im Falle einer Panzerattacke auf ukrainischem Territorium müsse sein Land "wahrscheinlich zurückschießen". 22.02.2022
Kontaktlinie oder RegionsgrenzeAn welcher Grenze enden die "Volksrepubliken"?Russlands Präsident Putin hat seine Drohungen wahr gemacht und Truppen in die selbst ernannten "Volksrepubliken" in der Ostukraine entsandt. Diese umfassen aber nicht die gesamten Regionen Donezk und Luhansk. Wo verläuft also die Grenze? Die Aussagen sind widersprüchlich.22.02.2022Von Markus Lippold
Person der Woche: MacronDer Möchtegern-Anführer führt Europas Schwäche vorPutins Aggressionspolitik entlarvt die Schwäche der Europäischen Union. Militärisch ist man ganz auf die USA angewiesen und politisch ohne Führung. London geht eigene Brexit-Wege, Berlins Ampelregierung wirkt wankelmütig. Macron übernimmt zwar demonstrativ Europas Führungsrolle, die 16 Jahre bei Angela Merkel lag. Doch er hat etwas ganz Eigenes im Sinn.22.02.2022Von Wolfram Weimer
Kreml: Reden später über GrenzenPanzer ohne Kennzeichen in Donezk gesichtetNun rollen sie also: Augenzeugenberichten zufolge sind in der Stadt Donezk Panzer und anderes militärisches Gerät zu sehen. Es sei "eindeutig ein Einsatz von Streitkräften im Gange", heißt es in einem Medienbericht zur Lage in der Grenzregion. Der Kreml erklärt indes: Über die genauen Grenzen der ostukrainischen Gebiete müsse noch diskutiert werden.22.02.2022
Lieferstopp in die EU möglichRussland könnte Erdgas als Waffe nutzenIm Zuge der angespannten Lage zwischen Russland und der Ukraine sieht der EU-Kommissar Dombrovskis die Gefahr, dass Russland seine Erdgas-Lieferungen nach Europa einstellen könnte. Europäische Sanktionen gegen Russland würden hingegen die wirtschaftliche Lage in der EU nicht bedrohen.22.02.2022
Nach Anerkennung der GebietePutin schickt Truppen in OstukraineUnmittelbar nach der Anerkennung der von Separatisten besetzten Gebiete in der Ostukraine setzt Russlands Präsident seine Truppen in Bewegung. Er ordnet den Einmarsch in die sogenannten Volksrepubliken an.21.02.2022
FDP-Politikerin twittert"Putins Rede ist Kriegserklärung"Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses ist eine der ersten aus Regierungskoalition, die auf die Ansprache des russischen Präsidenten Putin öffentlich reagiert. Sie wertet die Anerkennung der Separatistengebiete als "unverhohlene Kriegsdrohung".21.02.2022
Nach Putins Donbass-RedeEU und USA kündigen Sanktionen anRusslands Präsident Putin erkennt in einer Fernsehansprache die Unabhängigkeit der Separatisten-Gebiete in der Ostukraine an. Innerhalb einer Stunde nach Ausstrahlung verkünden die USA und EU, Sanktionen zu verhängen. Allerdings andere, als bei einer Invasion vorgesehen sind.21.02.2022
Drohungen in TV-AnsprachePutin: Ukraine hat keine "echte Staatlichkeit"Am Ende einer langen historischen Abhandlung erklärt Russlands Präsident Putin, dass Moskau die besetzten Gebiete in der Ostukraine als unabhängig anerkennt. In bislang nicht gekannter Schärfe attackiert er die Ukraine und den Westen - und erklärt seine Bereitschaft zu Verhandlungen.21.02.2022
Minsker Abkommen am EndeUnterzeichnet "mit vorgehaltener Waffe"Aus Sicht von Russlands Staatschef Putin ist das Minsker Abkommen seit heute Geschichte. Dabei diente es dem Kreml dazu, "einen Fuß" in der Ukraine zu haben. Warum die Vereinbarung für Russlands Nachbarn kaum umsetzbar war. 21.02.2022