Unterstützt angeblich SabotageTelegram-Gründer Durow steht nun auf russischer TerrorlisteImmer wieder begehen Russen Sabotage oder Anschläge im eigenen Land. Der Kreml wirft Gründer Durow vor, sie würden über seinen Messenger Telegram angeworben. Daher werde er nun als Terrorist geführt. Der Russe widerspricht und nennt einen ganz anderen Grund für den Schritt. 30.07.2026
"Für uns so nicht erkennbar"Polizei sah keine Hinweise auf Planung des CSD-AnschlagsBei dem Anschlag auf den CSD in Berlin stirbt ein Mensch, mehrere werden verletzt. Der Attentäter ist der Polizei bekannt, wird sogar als Hochrisikofall eingestuft. Die Beamten observieren Abdul Ballout zwar, sie finden aber offenbar keine Anhaltspunkte für schärfere Maßnahmen.29.07.2026
"Hohe Gefährdungslage"CSD-Attentäter gehörte Salafisten-Gruppe anDer CSD-Attentäter Abdul Ballout war nicht nur polizeibekannt, sondern gehörte auch einer salafistischen Gruppe an, sagt Berliner Innensenatorin Spranger. Seit 2021 sei eine zunehmende Radikalisierung bei ihm festgestellt worden.29.07.2026
Juden weltweit in GefahrAntisemitische Angriffe in Deutschland nehmen massiv zu2025 war das tödlichste Jahr für Juden in der Diaspora seit 1994. Antisemitische Vorfälle haben einer Analyse der ADL zufolge weltweit zugenommen. In Deutschland ist der Anstieg besonders hoch. Ein Hintergrund dominiert dabei die Statistik. 29.07.2026
Fünf Personen unter BeobachtungHamburger Polizei verdoppelt Personal für CSDDer Anschlag beim Berliner CSD hat Sorgen für die kommenden Veranstaltungen geschürt. Hamburg kündigt an, das Sicherheitskonzept massiv zu verstärken. Dazu wolle man laut Polizeipräsident Schnabel "Lehren aus Berlin" ziehen.29.07.2026
Viel mehr als Rechte und LinkeBKA: 410 islamistische Gefährder in DeutschlandIn Deutschland gelten Hunderte Menschen als so gefährlich, dass ihnen Anschläge zugetraut werden - die mit Abstand größte Gruppe davon bilden Islamisten. Die Behörden betonen jedoch, dass die reine Anzahl nur bedingt aussagekräftig ist.28.07.2026
Härtere Strafen, Pässe entziehenUnion will nach CSD-Anschlag "die Zügel anziehen"Zwar sei die Antwort auf die Frage, welche politischen Konsequenzen aus dem CSD-Anschlag zu ziehen seien, noch zu früh, gibt Kanzler Merz zu bedenken. Der CDU-Chef und seine Kollegen der CSU äußern aber dennoch bereits erste Vorschläge für einen härteren Umgang mit Gefährdern.27.07.2026
Niedrige Strafe für CSD-TäterWehe, wenn die Justiz die Demokratie in Gefahr bringtRichter und Staatsanwälte sind in anderen Ländern oft das letzte Bollwerk der zivilisierten Gesellschaft. In Berlin war es jetzt das Gegenteil. Abdul B. war vor seiner Todesfahrt in Berlin auf freiem Fuß - weil die Justiz bei seinen Vorstrafen Gnade walten ließ.27.07.2026Ein Kommentar von Nikolaus Blome
Familie "nicht extrem religiös"Vater beschreibt Radikalisierung des Berlin-Attentäters, spricht von "Gehirnwäsche"Am Samstag telefoniert der Terror-Verdächtige Abdul B. mit seiner Familie, die gerade im Libanon ist. Es war ein "ganz normales Gespräch". Dann erfahren die Angehörigen von den Vorfällen in Berlin. Jetzt sind Mutter, Vater und die drei Schwestern außer sich.27.07.2026
Bisher keine TatverdächtigenPolizei nimmt nach CSD-Anschlag mehrere Menschen in GewahrsamDie Ermittlungen nach dem Anschlag beim CSD in Berlin laufen auf Hochtouren. Die Polizei prüft die Theorie mehrerer Täter und befragt erste Menschen, die in Gewahrsam genommen werden. Ein Gutachter untersucht derweil das Tatfahrzeug, um den genauen Hergang zu rekonstruieren.26.07.2026