Zurück in der BlockkonfrontationDer Eiserne Vorhang 2.0 ist von DauerDer Abbruch fast aller Beziehungen zu Russland bedeutet eine tiefgreifende Veränderung der Weltpolitik. Europa findet sich in einer direkten Konfrontation mit einer atomaren Supermacht wieder - und kann sich, anders als im Kalten Krieg, nicht auf die USA verlassen. 04.03.2022Ein Kommentar von Sebastian Huld
Belarus, Nordkorea und Co.Wer hält zu Russland - und warum?NATO und EU haben scharfe Sanktionen gegen Russland erlassen. Einige Länder haben sich dem angeschlossen, etwa Japan. Doch Moskau hat weltweit Verbündete - wie auch die Abstimmung in der UN-Generalversammlung zeigt.03.03.2022Von Markus Lippold
"Dilbar" soll Oligarchen gehörenRussische Jacht in Hamburg doch nicht beschlagnahmtWeltweit gibt es Berichte darüber, dass im Hamburger Hafen eine Luxusjacht beschlagnahmt worden ist. Nun aber klärt sich auf, dass die "Dilbar", die einem russischen Oligarchen gehören soll, nicht festgesetzt worden ist. Das liegt wohl auch an der schwierigen Klärung der Eigentumsverhältnisse.03.03.2022
Peking übt den BalanceaktDer Ukraine-Krieg birgt für China viele GefahrenAls Partner gegen den Westen ist Russland für China wichtig. Wirtschaftlich jedoch kann es sich Peking nicht leisten, USA und EU zu verprellen. Also versucht es den Balanceakt - wird aber gleichzeitig von steigenden Energiepreisen kalt erwischt.03.03.2022
Warnung vor EinfuhrstoppHabeck: "Deutschland von russischen Importen abhängig"Bundeswirtschaftsminister Habeck sieht keine Möglichkeit, dass sich Deutschland schnell von Gas-, Öl- und Kohleimporten aus Russland unabhängig macht. Sollten die Lieferungen dennoch eingestellt werden, werde Deutschland aber wohl durchkommen.03.03.2022
Im Rahmen der EU-SanktionenTwitter sperrt Konten von RT und SputnikDie russischen Staatsmedien RT und Sputnik stehen wegen der Verbreitung von Desinformationen in der Kritik. Mehrere Onlinedienste haben die Propagandasender bereits von ihren Plattformen entfernt. Nachdem die EU die Verbreitung der Inhalte europaweit untersagt, sperrt auch Twitter beide Konten.03.03.2022
Trotz teils hoher VerlusteImmer mehr Konzerne kappen Geschäfte mit RusslandAutobauer wie BMW und Volkswagen stoppen Exporte nach Russland, Ikea und H&M schließen Filialen, DHL und FedEx liefern nicht mehr. Nach Russlands Angriff auf die Ukraine stellen zahlreiche Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit dem Land ein. Und es werden immer mehr.03.03.2022
Deutsche Raumfahrt reagiertDLR beendet Russland-KooperationenAls Reaktion auf den Ukraine-Krieg wird Russland zunehmend mit Sanktionen belegt. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beendet nun jegliche Projekte mit russischer Beteiligung. Das Institut stehe für ein friedliches Miteinander und verurteile die kriegerischen Handlungen Russlands.03.03.2022
"Wir brauchen mehr"Selenskyj-Berater schreibt aus einem Bunker in KiewEr sitzt im Bunker neben dem ukrainischen Präsidenten und schreibt einen Gastbeitrag für die "New York Times". Der Leiter der ukrainischen Präsidialverwaltung bittet den Westen um Unterstützung, denn "nichts weniger als unsere - und Ihre - Freiheit steht auf dem Spiel".03.03.2022
Studie zu Handelskrieg-FolgenRussland hat weit mehr zu verlieren als der WestenIm internationalen Vergleich hat Russland nur eine geringe wirtschaftliche Bedeutung. Im Falle eines Handelskrieges zwischen Putin und dem Westen müsste das Land mit einem deutlich höheren Schaden rechnen, sagt eine neue Studie. Die USA und ihre Partner wären nur kurzzeitig stark betroffen.03.03.2022