Über Rostock und DanzigSchwedt erhält Öl für 70 Prozent AuslastungSeit Jahresbeginn verzichtet Deutschland auf russisches Rohöl - mit Folgen für die ostdeutschen Raffinerien. Besonders in Schwedt ist die Sorge groß. Nun heißt es aus dem Wirtschaftsministerium, die Anlage sei zu 70 Prozent ausgelastet, auch dank Lieferungen über Danzig.07.02.2023
Frühwarnsystem für Inflation"Wir sollten über aktive Preisbeobachtung nachdenken"Die Volkswirtin Isabella Weber gilt als Erfinderin des Gaspreisdeckels. Sie sucht aber auch nach Lösungen im Kampf gegen steigende Preise. Der Staat sollte die "systemisch relevanten" Preistreiber am Markt finden, plädiert sie. Dann könne er "zielgenau intervenieren" - ganz ohne Zinshammer.04.02.2023
Russland muss Rabatte gewährenPreis pro Barrel russisches Öl fällt unter 50 DollarÖlexporte sind ein wesentlicher Bestandteil der russischen Staatseinnahmen und sie bereiten zu Jahresbeginn Sorgen. Der Preis pro Barrel fällt unter 50 US-Dollar, obwohl der Weltmarktpreis anzieht. Das liegt an westlichen Sanktionen und an Rabatten, die Russland seinen Kunden gewähren muss. Die Verluste könnten immens sein.01.02.2023
Diesel-Embargo erhöht DruckSchwedt-Versorgung ist nicht das einzige ProblemWie geplant stoppt Deutschland zum Jahreswechsel jegliche Rohöl-Importe aus Russland. Die Raffinerie in Schwedt ist nur noch zur Hälfte ausgelastet. Während sich Polen und Deutschland mit Lösungsvorschlägen überbieten, schwant hinter dem ab Februar geltenden Diesel-Embargo bereits das nächste Problem.31.01.2023
Rohstoffe an Russlands NordküstePutin schielt auf Öl und Gas im Arktischen OzeanVor dem russischen Festlandsockel in der Arktis werden riesige unerschlossene Öl- und Gasvorkommen vermutet. Russland erhebt ebenso wie Kanada und Dänemark Ansprüche auf den wertvollen Meeresboden. Präsident Putin setzt diese Forderung nun auf die politische Agenda.27.01.2023
Als Reaktion auf SanktionenIran droht EU mit Blockade von ÖltransportenDie EU plant, die Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte angesichts jüngster Menschenrechtsverletzungen als Terrororganisation einzustufen. Die iranische Regierung tobt und kündigt Gegenmaßnahmen an: Im Gespräch sei die Sperre der Straße von Hormus - und der Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag.22.01.2023
Schnäppchen lockt IslamabadPakistan steigt auf russisches Öl umEuropäische Staaten brechen Russland aufgrund der Sanktionen als Kunden für Energie-Exporte weg. Pakistan wendet sich dem Kreml hingegen zu. Eine hohe Inflation führt dazu, dass Islamabad sich nach preiswertem Öl umschauen muss, das Moskau momentan auf Lager hat.20.01.2023
Sinken Exporteinnahmen weiter?Haushaltsloch treibt Russland in den TeufelskreisDer Krieg gegen die Ukraine ist teuer für den Kreml. Insbesondere der Verkauf von Gas und Öl, den Sanktionen zunehmend behindern, spült Geld in die Staatskasse. Doch Moskau riskiert, sich selbst das Exportgeschäft zu verderben.20.01.2023
Prognose für 2023 ist düsterRussland verdient deutlich mehr mit Gas und ÖlAls Reaktion auf die Invasion der Ukraine verhängt der Westen scharfe Sanktionen gegen Russland. Die Rohstoffknappheit treibt aber die Preise, sodass wiederum die russischen Einnahmen aus Öl- und Gasverkäufen deutlich steigen. Die Freude im Kreml dürfte aber nicht lange anhalten. 16.01.2023
Vorwurf von KlimaforschernExxon sah Erderwärmung genau vorausDie Folgen des Klimawandels sind heute unbestrittene Tatsachen. Der Ölkonzern ExxonMobil macht seit den 1970er-Jahren eigene Studien dazu. Einer Forschungsgruppe zufolge waren die Ergebnisse eindeutig, doch der Konzern schwieg.13.01.2023