Maaßen raunt nur nochIm Kreis der VerschwörungstheoretikerDie Abschiedsrede von Verfassungsschutzpräsident Maaßen klingt wie eine Bewerbung um Aufnahme in die AfD. Im Vergleich zu den Sätzen, mit denen alles begann, hat er die Grenze zur Verschwörungstheorie überschritten.05.11.2018Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Chronologie zum Fall MaaßenAfD, Amri, Chemnitz und AbschiedsredeEr trifft AfD-Politiker, wirft Medien gezielte Falschinformationen vor, widerspricht der Kanzlerin und wird dann befördert. Der Fall des scheidenden Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen hat wie kaum ein anderes Thema die Große Koalition erschüttert. Eine Chronologie.05.11.2018
"Menschlich enttäuscht"Seehofer schickt Maaßen in RuhestandWendung im Fall Maaßen: Der scheidende Verfassungsschutzchef wechselt doch nicht ins Innenministerium. Nach dem Bekanntwerden einer neuen Rede entzieht ihm Ressortchef Seehofer das Vertrauen - und trennt sich von ihm.05.11.2018
Schwere Vorwürfe gegen SPDDie umstrittene Maaßen-Rede im WortlautIn einer Rede wirft der scheidende Verfassungsschutzchef der SPD vor, ihn als Vorwand benutzt zu haben, um die GroKo zu beenden. Zudem äußert Maaßen sich erneut zur Diskussion um "Hetzjagden" in Chemnitz. Hier gibt es die ganze Rede im Wortlaut.05.11.2018
Ersuchen an InnenministeriumMaaßen bat selbst um Ruhestand Hans-Georg Maaßen verzichtet wohl selbst auf einen Posten im Bundesinnenministerium. Der scheidende Verfassungsschutzchef deutete bereits in seiner Rede vor dem "Berner Club" an, den öffentlichen Dienst verlassen zu wollen. 05.11.2018
"Verlierer des Abends"Maaßen-Affäre wird für Seehofer gefährlichDer Bundesinnenminister hatte sich lange hinter Verfassungsschutzchef Maaßen gestellt. Nach einem Skandalauftritt unter Kollegen soll der umstrittene Beamte nun doch entlassen werden. Seine späte Einsicht bringt Seehofer neue Kritik ein.05.11.2018
Ministerium prüft EntlassungMaaßen redet sich ins politische AbseitsLange ringt die Große Koalition um den umstrittenen Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz. Dann wird ein Kompromiss für Maaßen gefunden. Nun schildert der Behördenchef auf Abruf seine Sicht der Dinge - und überschreitet damit wohl eine rote Linie.04.11.2018
Doch keine Versetzung?Innenministerium will Maaßen entlassenVerfassungsschutzchef Maaßen wird wohl nicht ins Innenministerium versetzt werden. Das Ministerium bereitet stattdessen seine Entlassung vor. Der Grund: Maaßen soll in einer geplanten Abschiedsrede seine Äußerungen zu Chemnitz verteidigt haben.04.11.2018
Verfassungsschutz-Vize rückt aufHaldenwang soll Maaßen-Nachfolger werdenVerfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird nach seiner umstrittenen Reaktion auf die Übergriffe in Chemnitz ins Innenministerium versetzt. Jetzt steht offenbar fest, wer neuer Chef der Behörde werden soll: der bisherige Vizechef Thomas Haldenwang.30.10.2018
"Kritischer Blick auf Maßstäbe"Maaßen keilt wieder gegen die MedienSeine Äußerungen über ein Video, das fremdenfeindliche Übergriffe in Chemnitz belegt, kosten Hans-Georg Maaßen seinen Posten als Verfassungsschutzchef. Trotzdem sieht er sich auch Wochen später im Recht - und holt nun erneut vor allem gegen die ARD aus. 23.10.2018