Ernährung, Medizin, VerteidigungSo gefährdet die Chemie-Krise unsere Versorgungssicherheit Die deutsche Chemieindustrie erlebt infolge des Iran-Kriegs eine unerwartete Sonderkonjunktur. Weitere Standortschließungen samt Abbau Tausender Arbeitsplätze dürfte das jedoch nicht verhindern. Damit gerät auch die Versorgung mit existenziellen Gütern in Gefahr. 28.09.2026Von Christina Lohner
Gewerkschaft geht in StellungEvonik lässt BASF mit erster Offerte offenbar abblitzenFast 30 Prozent Aufschlag auf den Aktienkurs und eine Gesamtbewertung von 14 Milliarden Euro ist dem Chemiekonzern Evonik Insidern zufolge zu nicht genug. Und so weist das Unternehmen die erste Übernahme-Offerte des Branchenriesen BASF ab. Unklar ob der nachbessert28.09.2026
Börsenkurse im Aufwind BASF arbeitet an Übernahme seines Rivalen EvonikChemiekonzern BASF will Evonik übernehmen. Die Ludwigshafener wollen damit ihr Portfolio vertiefen. Die Nachricht schiebt die Evonik-Aktie kräftig an.25.09.2026
Großteil entfällt in DeutschlandChemiekonzern Evonik kündigt Abbau von 3200 Stellen anDer Spezialchemiekonzern Evonik steckt wie die gesamte Branche in der Krise und setzt seinen Umbau auf allen Ebenen fort. Zahlreiche Beschäftigte müssen um ihre Jobs bangen. Auch Tochterunternehmen will der Interimschef loswerden.22.09.2026
Mär der Deindustrialisierung"Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung"Die deutsche Industrie befindet sich im freien Fall. Sie wird von Energiekosten, Bürokratie und Klimaschutz erdrosselt. So lautet die Erzählung. Ein Industrieexperte widerspricht. Er sagt im Interview: Die Daten werden fehlinterpretiert. Absichtlich. Ihm zufolge schlägt sich die Industrie besser als gedacht.19.07.2026Interview: Christian Herrmann
Polyester-Geschäft vor dem AusChemiekonzern Evonik streicht erneut Tausende StellenAngesichts der schwachen Weltkonjunktur verschärft das Essener Unternehmen Evonik seinen Sparkurs. Bis Ende 2029 sollen weitere 3200 Stellen wegfallen, verkündet der Konzern. Das globale Polyester-Geschäft werde man komplett einstellen.18.06.2026
"Volkswirtschaftlicher Irrsinn"Evonik-Chef fordert Abschaffung des EmissionshandelsDer europäische Emissionshandel steht unter Druck, weil die Mitgliedstaaten massive Preissteigerungen beim Tanken und Heizen vermeiden wollen. Evonik-Chef Kullmann fordert die Abschaffung des strengen Gebührensystems. Es belaste Europas Industrie in Zeiten des Epochenwandels. 27.10.2025
Bald 7000 Stellen weniger?Evonik steht vor größtem Umbau seiner GeschichteEvonik-Chef Kullmann greift durch und verpasst dem Konzern eine neue Struktur. Eine komplette Führungsebene im operativen Geschäft soll gestrichen werden - ebenso wie viele Stellen. Auch sonst ändert sich einiges.13.12.2024
Srikte KostendisziplinEvonik spart sich zur PrognoseanhebungEvonik traut sich mehr zu und hebt seine Erwartungen für das Gesamtjahr an. Doch am Markt fällt die Reaktion eher reserviert aus. Denn die Anhebung bedeute vielmehr nur eine Stabilisierung und kein Wachstum. Zudem resultiere das bessere Ergebnis allein aus internen Faktoren. Denn trotz höherer Preise blieb der Umsatz konstant.15.07.2024
"Erwarten keine echte Erholung"Evonik spart gegen die Krise - Jobs fallen wegAuch Evonik kann sich der Krise in der Chemiebranche nicht entziehen. Umsatz und Gewinn fallen im vergangenen Jahr deutlich geringer aus. Die Erwartungen sind verhalten. Das Unternehmen nimmt sich die Kosten vor - und fängt beim Management an.04.03.2024
Kritik an Greta ThunbergEvonik-Chef beklagt "Klimahysterie""Man muss uns nicht erklären, was Nachhaltigkeit ist", sagt Christian Kullmann. Der Chef des Chemiekonzerns Evonik erhebt Vorwürfe gegen die Bewegung Fridays for Future und spricht von Unsachlichkeit und Polemik in der Klimadebatte.03.12.2019