Prozess um Amoklauf in MünchenPlattform-Betreiber im Darknet muss in HaftÜber die Online-Plattform eines Informatikers im Darknet kaufte der Amokläufer von München seine Tatwaffe. Weil er dadurch eine Straftat ermöglicht hat, muss der 31-jährige Seitenbetreiber nun in Haft. Mit dem Urteil betreten die Karlsruher Richter juristisches Neuland.19.12.2018
Attentat in MünchenHaft für Amoklauf-Waffenhändler gefordertZwei Jahre nach dem Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum mit insgesamt zehn Toten könnte der Betreiber einer Darknet-Plattform zu einer langen Haftstrafe verurteilt werden. Über seine Seite gelangte der Täter an die Tatwaffe. 12.12.2018
Cyberkriminalität nimmt zuHacker verursachen millionenhohe SchädenDie Schadsoftware "WannaCry" zählt nur zu den prominentesten Fällen: Angreifer legten damit bundesweit etwa Ticketschalter und Anzeigetafeln an Bahnhöfen lahm. Doch das ist kein Einzelfall. Die Kriminalität im Netz nimmt sogar noch zu.27.09.2018
Prozess um Kinderpornoplattform"Elysium"-Betreiber kündigen Aussage anMehr als 111.000 Mitglieder hat die Kinderporno-Webseite "Elysium". Vor einem Jahr wird sie von Ermittlern zerschlagen. Nun beginnt der Prozess um die mutmaßliche Führungsriege. Die Verteidiger stellen Geständnisse ihrer Mandanten in Aussicht.02.08.2018
Mann bezahlte für MissbrauchStaufen-Vergewaltiger legt Geständnis abIm letzten Prozess im Missbrauchsfall von Staufen steht ein 33-jähriger Spanier vor Gericht. Er wollte der Familie wohl ein Haus kaufen, damit der Junge weiter zur Verfügung steht. Schon für die angeklagten Taten flossen erhebliche Summen.26.07.2018
Schwierige Krypto-GeldwäscheHacker kommen nicht an 500-Millionen-Beute Es ist der größte Diebstahl von Digitalgeld, den es je gab: Hacker erbeuten Kryptomünzen im Wert von 500 Millionen US-Dollar. Den riesigen Betrag zu waschen, ist jedoch schwierig. Das Cyber-Finanzsystem ist keineswegs so anonym, wie viele glauben. 30.01.2018Von Max Borowski
Warum schritt Behörde nicht ein?Amt betreute missbrauchtes Kind längstEine Mutter soll ihr Kind Männern für Vergewaltigungen überlassen haben. Dafür kassierte sie ab. Nun werden weitere Details über den Fall bekannt. Die Behörden hatten die Familie bereits im Visier. Aber der Schüler wurde wieder nach Hause geschickt. 12.01.2018
Mädchen im "Darknet" angebotenEventmanager muss ins GefängnisJahrelang sucht ein Mann über Whatsapp Kontakte zu 11- bis 14-jährigen Mädchen. Dann bietet er sie im "Darknet" für Sex an. Vor Gericht erklärt er: Er habe nur austesten wollen, wie weit er gehen könne.17.11.2017
Fahndung nach KinderschändernMissbrauchsfotos sind letztes MittelEs ist ein ungewöhnlicher Schritt, mit dem das BKA einen Fall von Kindesmissbrauch aufklärt. Dafür werden Bilder des Kindes gezeigt. Das Manöver gelingt, weil sich auch in Zeiten des Darknets der Missbrauch meist im engen persönlichen Umfeld abspielt.10.10.2017
Drogen und KinderpornografieSo nutzen Kriminelle das DarknetEin kleines Mädchen wird missbraucht und dabei gefilmt - das Material wird anschließend über das Darknet verbreitet. Erst eine Fahndung mit dem Bild des Opfers überführt den mutmaßlichen Täter - denn die Strafverfolgung ist im Darknet oftmals kompliziert.10.10.2017Von Judith Günther