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Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt bei großer Krisenmanagementübung dabei

02.11.2026, 13:16 Uhr
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In dieser Woche läuft die bislang größte nationale Krisenmanagementübung in Deutschland. Im Mittelpunkt steht das Szenario einer Notlage, die von extremer Hitze verursacht wird. Das ist geplant.

Magdeburg (dpa/sa) - Als eines von zehn Bundesländern beteiligt sich Sachsen-Anhalt in den kommenden Tagen an einer groß angelegten Krisenmanagementübung. Dabei soll es darum gehen, wie eine Notlage durch eine extreme Hitzewelle nach langjähriger Trockenperiode in Deutschland und Europa bewältigt werden kann, wie das Innenministerium in Magdeburg mitteilt.

Fast 180 Organisationen deutschlandweit testen und trainieren ihr Krisenmanagement vom 4. bis 6. November. Die LÜKEX 2026 sei die bisher größte nationale Krisenmanagementübung, hieß es.

Sachsen-Anhalts geschäftsführende Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) erklärte: "Gutes Krisenmanagement steht und fällt mit einer intensiven Vorbereitung und ist Voraussetzung, um die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt im Ernstfall bestmöglich zu schützen." Seit 2025 laufen die Vorbereitungen für die Übung: Ein Drehbuch wurde erstellt, es gab eine vorbereitende Schulung der Mitwirkenden im Krisenstab der Landesregierung und Kommunikationsmittel wurden überprüft.

Laut Innenministerium liegt der Schwerpunkt der Übung auf der Zusammenarbeit und Koordination zwischen Bund, Ländern und weiteren Organisationen. "Dabei sollen insbesondere Entscheidungs- und Kommunikationswege überprüft werden, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und das länder- und ressortübergreifende Krisenmanagement nachhaltig zu optimieren."

Quelle: dpa

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