Sachsen-AnhaltImmer weniger Asylsuchende in Sachsen-Anhalt

Die Zahlen sinken stetig weiter. Im Oktober kamen so wenige Asylsuchende nach Sachsen-Anhalt wie zuletzt vor 17 Jahren. So sehen die Zahlen aus dem Innenministerium aus.
Magdeburg (dpa/sa) - Auch im Oktober ist die Zahl der neuen Asylsuchenden in Sachsen-Anhalt weiter zurückgegangen. In dem Monat wurden 131 Asylzugänge registriert und damit 51 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres, als es 266 Personen waren, wie das Innenministerium in Magdeburg mitteilte. Zuletzt habe es 2009 im Monat Oktober weniger neue Asylbewerber gegeben als im aktuellen Zeitraum.
"Mit den Asylzugängen im Oktober 2026 wurde der niedrigste Oktoberwert seit 17 Jahren registriert", erklärte Sachsen-Anhalts geschäftsführende Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). "Migration wird wieder gesteuert, geordnet und begrenzt. Der konsequente Kurs wirkt und bringt eine spürbare Entlastung für den Staat und in unseren Kommunen."
Laut Ministerium kamen in diesem Jahr bis Ende Oktober 1.601 Asylsuchende nach Sachsen-Anhalt. Das entspricht einem Rückgang um rund 35 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025, als es 2.465 waren.