Nordrhein-WestfalenOpfer nach Messerangriff in Velbert außer Lebensgefahr

Attacke vor einer Apotheke, Schreie in Richtung von Passanten: Nach dem Messerangriff in Velbert ist der Zustand des Opfers stabil, der Verdächtige kommt vor einen Haftrichter.
Velbert (dpa/lnw) - Nach einem Messerangriff in Velbert (Kreis Mettmann) ist das 61 Jahre alte Opfer außer Lebensgefahr. "Er ist stabil, aber natürlich weiterhin im Krankenhaus", sagte ein Sprecher der Polizei. Der Tatverdächtige werde im Laufe des Freitags einem Haftrichter vorgeführt, fügte er hinzu. Zu einem möglichen Motiv gab es zunächst weiterhin keine Angaben.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 30-Jährigen. Er soll den 61-Jährigen vor einer Apotheke mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Das Opfer habe sich in die Apotheke gerettet, wo der Mann von den Angestellten medizinisch versorgt worden sei.
Der mutmaßliche Täter - laut Polizei hat er die syrische Staatsangehörigkeit - soll bereits zuvor nach einem Mann geschlagen, diesen aber nicht verletzt haben. Zudem habe er mehrere Passanten angeschrien und bedroht.