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Mecklenburg-VorpommernEisengießerei Ueckermünde soll Ende 2026 schließen

02.10.2026, 17:40 Uhr
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Alle 320 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Doch es gibt Hoffnung: Die Eisengießerei im nahen Torgelow sucht Mitarbeiter.

Ueckermünde (dpa/mv) - Der Automobilzulieferer Breyden will seine Eisengießerei in Ueckermünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit 320 Beschäftigten zum Jahresende schließen. Das teilte die Geschäftsführung mit. Zuvor war die Belegschaft über die Entscheidung und das weitere geplante Vorgehen informiert worden. Zuvor hatte der "Nordkurier" berichtet.

Als Grund für die geplante Schließung nannte Breyden eine seit längerer Zeit schwierige wirtschaftliche Situation des Standortes in Ueckermünde. "Eine rückläufige Marktentwicklung und eine nicht ausreichende Auslastung führen dazu, dass die bestehenden Kostenstrukturen am Standort nicht mehr nachhaltig getragen werden können." Es sei nicht gelungen, eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive für den Standort zu entwickeln.

Eisengießerei Torgelow prosperiert

Von der geplanten Schließung sind alle Arbeitsplätze betroffen, wie es weiter hieß. Allerdings erscheint die Lage nicht aussichtslos. Die Silbitz Group, zu der die Eisengießerei im 15 Kilometer entfernten Torgelow gehört, teilte mit, sie suche qualifiziertes Personal und werde versuchen, Mitarbeiter der Eisengießerei Ueckermünde zu übernehmen. Eine Silbitz-Sprecherin sagte, der Standort Torgelow verfüge über Aufträge bis 2030. Nach ihren Worten werden dort unter anderem Motorblöcke für KI-Datenzentren sowie Dieselmotoren für Schiffe gebaut.

Quelle: dpa

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