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HessenWieso es in diesem Jahr wenig Tornados gab

02.10.2026, 05:57 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Acht Tornados hat der DWD in Hessen bislang bestätigt. Nur in einem Bundesland gab es mehr. Insgesamt liegt die Bilanz aber unter dem Durchschnitt.

Offenbach (dpa/lhe) - In Deutschland gab es 2026 deutlich weniger Tornados als üblich. Bis Ende September zählte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach deutschlandweit lediglich 31 dieser Wetterphänomene - in Hessen waren es acht.

Die meisten Tornados gab es der Auswertung zufolge in Niedersachsen: neun. Je drei waren es in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Je einen gab es in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg. Keine Tornados wurden bestätigt für Sachsen-Anhalt, Bayern und im Saarland.

"Ruft man sich die durchschnittliche jährliche Zahl von 49 bestätigten Tornados in Deutschland in Erinnerung, so gibt es noch reichlich Luft nach oben", sagte der Tornado-Experte des DWD, Marcus Beyer. Besonders viele gab es im Jahr 2006, als bundesweit 121 Tornados bestätigt wurden.

Der Grund für die geringe Zahl in diesem Jahr: "Es mangelte schlicht an passenden Wetterlagen für das Auftreten von Tornados", so Beyer. Damit ein Tornado entstehen kann, braucht es warme, feuchte Luft am Boden, kalte Luft darüber und eine sogenannte Windscherung. Dabei nimmt der Wind mit der Höhe zu und dreht sich.

Quelle: dpa

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