BayernZoll durchsucht 16 Objekte - sieben Verdächtige in U-Haft

Ein Gaststättenbetreiber und sechs weitere Beschuldigte sitzen nach einer Zoll-Razzia in Untersuchungshaft. Welche Vorwürfe stehen im Raum?
Rosenheim (dpa/lby) - Wegen des Verdachts des Einschleusens ausländischer Arbeitskräfte und Vorenthaltens von Arbeitsentgelt hat der Zoll in Rosenheim und Umgebung 16 Objekte durchsucht. Sieben Menschen wurden festgenommen und befinden sich nun Untersuchungshaft, wie der Zoll mitteilte.
Großeinsatz des Zolls
Mehr als 200 Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim und der Hauptzollämter München und Landshut sowie Landes- und Bundespolizei waren im Einsatz. Sie durchsuchten bereits am Freitagabend sieben Gaststätten, sieben Arbeitnehmerunterkünfte und zwei Privatwohnungen.
Die Ermittlungen richten sich gegen den Betreiber mehrerer Gaststätten sowie sechs weitere Beschuldigte. Gegen sie wird unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts ermittelt.
Die Einsatzkräfte stellten Beweismittel sicher. Zudem wurden die Geschäftskonten der Beschuldigten gepfändet, um mutmaßlich entstandene Schäden für die Sozialversicherungsträger abzusichern. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Traunstein.