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Baden-WürttembergSüdwestmetall fordert "mehr Realitätssinn" von IG Metall

30.09.2026, 14:32 Uhr
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Die Tarifrunde in der für Baden-Württemberg wichtigen Metall- und Elektroindustrie steht kurz bevor. Die IG Metall hat konkrete Forderungen vorgelegt. Was entgegnet die Arbeitgeberseite?

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hat kurz vor dem Start der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie "deutlich mehr Realitätssinn" von der IG Metall gefordert. "Wir müssen die Kosten senken. Daran führt kein Weg vorbei", sagte der Vorsitzende von Südwestmetall, Peter Sebastian Krause, laut Mitteilung. Ansonsten drohe ein "verschärfter personeller Kahlschlag".

Krause deutete auf Nachfrage lediglich an, wie man die Kosten senken könne. Es gehe darum, dass man "Lösungskorridore" für Kostensenkungen schaffe. Das gemeinsame Ziel müsse es laut Krause sein, den Trend zu stoppen, dass Strukturen verlagert und Arbeitsplätze abgebaut werden.

Was die IG Metall fordert

Die IG Metall Baden-Württemberg hat für die etwa 900.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten fünf Prozent mehr Geld gefordert. Zudem wolle man mit den Arbeitgeberverbänden über die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten verhandeln und eine Gewinnbeteiligung für Beschäftigte in profitablen Firmen erreichen. Der neue Tarifvertrag solle eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Die erste Verhandlungsrunde findet am 7. Oktober in Ludwigsburg statt. Zum 31. Oktober laufen die Entgelttarifverträge aus. Dann endet auch die sogenannte Friedenspflicht, danach könnte die Gewerkschaft zu Warnstreiks aufrufen.

Quelle: dpa

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